CLAUDE MERCIER
Domaine de l'Orcy
Chemin de l'Orcy 20, 1239 Collex-Bossy
+41 79 449 10 12
claude.murielle@bluewin.ch
Claude MERCIER
Claude Mercier und seine 55 Are Rebfläche befinden sich im charmanten und etwas abgelegenen Dorf Bossy, wo Chardonnay und Gamay mit viel Liebe angebaut werden. Der Weinbau ist jedoch nicht Claudes einzige Tätigkeit. Auf seinem Gut betreibt er Ackerbau, Obstbau sowie die Zucht von Piémontaises, einer Rasse von Mutterkühen. Seit einiger Zeit hat Claude zudem eine Neuheit eingeführt: die Selbstpflückung, eine Tätigkeit, bei der er den intensiven Kontakt zu anderen Menschen besonders schätzt. Schliesslich ist er auch Präsident der Molkereigenossenschaft von Bossy.
Claudes Herz ist granatrot
Es ist gar nicht so einfach, diesen Winzer zu beschreiben. Er bezeichnet sich selbst als ausdauernd und engagiert bei allem, was er anpackt, und man fügt gerne hinzu, dass er über eine offensichtliche Grosszügigkeit verfügt. Claude hat zahlreiche Leidenschaften: Er ist Vizepräsident der Musique Municipale de Versoix, hat jahrelang Fussball gespielt und ist ausserdem ein begeisterter Fan des Genève Servette Hockey Club und des Servette FC. Wie Sie sicher schon bemerkt haben, schlägt sein Herz für die Genfer Teams. Wenn man ihn nach den wesentlichen Eigenschaften fragt, die ein Winzer mitbringen muss, antwortet er ohne zu zögern: Aufmerksamkeit und Leidenschaft.
Er ist, genau wie sein Onkel übrigens, seit den Anfängen Winzer bei «La Cave de Genève» und hat sehr gute Erinnerungen an die Einführung der Clémence-Reihe. Wenn Claude sich für einen einzigen Lieblingswein entscheiden müsste, wäre es der Merlot Clémence, zu dem ein gutes Rindsfilet aus dem Piemont passt.
Ein Zusammentreffen verschiedener Umstände
Claude ist nicht schon als kleines Kind in den Weinberg gefallen. Zunächst erwarb er ein CFC als Schlosser und Bauhandwerker, um anschliessend seinen Abschluss an der Landwirtschaftsschule in Moudon und die Baumzuchtlizenz in Perroy zu machen. Vor etwa 25 Jahren übernahm er den Obstgarten seines Onkels Maxime Mercier, 2001 dann den Ackerbau und die Viehzucht sowie vor etwa zehn Jahren den Weinberg.
Was er an seiner Arbeit am meisten schätzt, sind seine Tiere. Glücklicherweise waren gerade kleine Kälbchen geboren worden, als wir ihn trafen, und seine Zuneigung zu ihnen war sofort offensichtlich. Die Kalbungszeit gehört übrigens zu den Momenten des Jahres, die er besonders liebt, genau wie die Erntezeit. Claude verrät uns ausserdem, dass er die Vielfalt seines Hofes liebt, und wir müssen sagen, dass wir ihn gut verstehen.
Der Blick in die Zukunft
Unser Winzer ist der Meinung, dass sein Beruf an einem Wendepunkt steht, der sicherlich eine andere Art des Weinbaus ermöglichen wird, insbesondere was den Einsatz von Pestiziden betrifft. Schliesslich wünscht sich Claude für die Zukunft seines Berufs alles Glück der Welt.