CHRISTINE PILET-FALQUET
Domaine Pilet-Falquet
Route d'Hermance 146, 1245 Collonge-Bellerive
+41 78 710 91 90
lacave.falquet@geneva-link.ch
Christine PILET-FALQUET
Die aus Collonge-Bellerive stammende Familie Falquet ist seit fünf Generationen auf dem Weingut ansässig. Wenn Sie einen Cru aus dem Weinkeller verkosten möchten, zögern Sie nicht, das Weingut zu besuchen. Unter der Woche oder am Samstagvormittag ist immer jemand da, der Sie herzlich empfängt. Sie werden acht Hektaren Rebfläche sowie 40 Hektaren entdecken, die zwischen Ackerbau und ökologischen Ausgleichsflächen aufgeteilt sind.
Die Vielfalt zeigt sich auf Christines Weinberg gleich zwölfmal. Gamaret, Pinot Noir, Merlot, Chardonnay, Sauvignon Gris oder auch der Neuzugang Divico – das ist ein Überblick über die Rebsorten, die diese waschechte Collongeoise anbaut. Christine ist eine Winzerin, die in ihren täglichen Entscheidungen mutig ist, was sich in ihrer vielfältigen Rebsortenauswahl widerspiegelt. Sie tritt in die Fussstapfen ihres Vaters, der damals zu den allerersten gehörte, die in Genf Gamaret-Reben besassen, und geht ihrerseits neue Wege, indem sie auf die resistente Rebsorte Divico setzt.
Die Leidenschaft: Träger seiner Werte und seiner Liebe zum Beruf.
Wenn sie über ihren Beruf als Winzerin spricht, ist «Leidenschaft» zweifellos das Wort, das am häufigsten fällt. Diese Begeisterung hat sie einem familiären Erbe und einer Tradition zu verdanken, die seit über 400 Jahren besteht. Christine ist sich dieses Erbes bewusst, lässt sich davon aber nicht einschüchtern. Kühn und perfektionistisch – für Christine geht es, genau wie bei einem guten Wein, vor allem um Ausgewogenheit. Sie ist bestrebt, ihren Betrieb in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Respekt vor dem Boden, Qualität und wirtschaftlicher Tragbarkeit weiterzuentwickeln. Was sie am liebsten mag? Der Wechsel der Jahreszeiten, die Entdeckung neuer Jahrgänge oder auch die Hektik der Lese; eine Mischung aus Elementen, die die Monotonie durchbrechen und ihr ein Gefühl ständiger Erneuerung vermitteln.
Ein Stabwechsel für die kommenden Generationen
Heute steht für Christine die Weitergabe im Vordergrund. Denn sie möchte eines Tages die Fackel weiterreichen und dabei ein gut gepflegtes Landgut sowie umweltbewusstes Know-how hinterlassen. Dies soll durch einen nachhaltig bewirtschafteten Betrieb und eine Traube geschehen, die sich durch ihre Qualität auszeichnet. Eine anspruchsvolle Philosophie, die sie dazu antreibt, über neue Lösungen nachzudenken und den Ansatz sowie die Entwicklung ihres Berufs neu zu überdenken.
«La Cave de Genève räumt der Persönlichkeit jedes Einzelnen einen wichtigen Platz ein und setzt auf eine gesunde Zusammenarbeit, die darauf abzielt, das Beste aus uns allen herauszuholen.»
Wenn Christine von «La Cave de Genève» spricht, tut sie dies vor allem mit Stolz. Der Wettstreit unter den Winzerinnen und Winzern, die Solidarität bei der Arbeit und der partizipative Charakter gefallen ihr besonders gut. Für sie verkörpert «La Cave» Gesichter und eine Identität, die von passionierten Menschen geprägt wird. Sich an den Aktivitäten der Genossenschaft zu beteiligen, bereichert ihren Alltag. Dieses Streben nach ständiger Verbesserung im Dienste eines gemeinsamen Ziels, nämlich des reibungslosen Betriebs des Unternehmens, ist ein täglicher Lernprozess.
«Der Sauvignon Gris – eine Spezialität, die es zu entdecken gilt.»
Wir können uns nicht von Christine verabschieden, ohne zu wissen, welcher Wein aus unserem Sortiment ihr am besten gefällt. Der Clémence Merlot oder der Belles Filles Sauvignon Gris – das sind zwei Weine mit starker Persönlichkeit, die ihre Erwartungen mit Sicherheit erfüllen werden. Genau diese Flaschen beschreibt unsere leidenschaftliche Winzerin den Interessierten immer wieder voller Begeisterung.